BALAZS IN MOTION

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Hier sehen Sie den Ablauf vom Aufbau eines Hauses am echten Beispiel.

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INVESTITION IN DIE ZUKUNFT


Balazs - Komforthäuser im Einklang mit der Clean Energie

Balazs Komforthäuser verbrauchen als Niedrigstenergiehäuser nur sehr wenig Energie. Trotzdem kann es sinnvoll sein, sich für den Bau eines Passivhauses zu entscheiden, das fast keine externe Energie mehr benötigt.

Immer knapper werdende Ressourcen an fossilen Brennstoffen werden in absehbarer Zeit zu einer spürbaren Verteuerung der Energiepreise führen.

Der Bauherr eines Balazs Passivhauses kann mit seiner Familie gelassen und guten Mutes der Zukunft entgegensehen, er wohnt in einem gemütlich warmen Haus, das fast ohne externe Energie auskommt (Richtwert 1,5 l/m2).

Ein Balazs Passivhaus bietet noch mehr Vorteile:

Immer frische Luft durch raffinierte Luftaustauschsysteme, keine Kältestrahlung durch perfekte Isolation und so gut wie kein Wartungsaufwand.

Und das alles ist bezahlbar:

Selbst bei gleichbleibenden Energiepreisen kommt ein Balazs Passivhaus, langfristig gesehen, nicht teurer, als ein Haus mit konventioneller Heizung. Unter Einbeziehung von Förderprogrammen z.B von der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) mit zinsgünstigen Krediten ist ein Passivhaus: mehr als eine Alternative.

Wie funktioniert das Passivhaus

Ein Passivhaus ist ein Gebäude mit einem spezifischen Jahresheizwärmebedarf von weniger als 15 kWh/m². Auch im tiefsten Winter gibt es genügend Wärmequellen, um in Ihrem Passivhaus ohne Zusatzheizung behagliche Warme zu verbreiten.

Sonnenenergie erwärmt Ihr Haus über die Fenster, jede Glühbirne sowie Elektrogeräte wie Fernseher oder Kühlschrank sind Wärmequellen. Über Sonnenkollektoren oder auch Photovoltaikanlagen wird warmes Wasser produziert. Nicht zuletzt sind Sie als Bewohner des Gebäudes ein kleiner Heizkörper. Menschen strahlen Wärme ab- So um die 80 Watt /h Je nach Bewegungsschema.

Bei einem Balazs Passivhaus wird nichts dem Zufall überlassen, jede noch so kleine Wärmequelle wird in das gesamt System einbezogen . Über ein ausgeklügeltes Lüftungssystem mit Wärmetauscher wird der Abluft die Wärme entzogen, und der Frischluft zugeführt. Durch diese Technik geht keine teuer entstandene Wärme verloren, aber trotzdem ist immer frische Luft im Haus. Der einzige große Unterschied für den Bewohner liegt darin, dass immer frische Luft im Haus ist, aber diese nicht als kalter Luftstrom empfunden wird.

Die Landläufigen Ammenmärchen können getrost vergessen werden.

Auch in einem Passivhaus dürfen und können Sie nach Lust und Laune die Fenster öffnen. Der Vorteil liegt darin, dass Sie nicht lüften müssen. Denn das erledigt die Lüftungsanlage für Sie.

Passivhaus Bewohner gewöhnen sich relativ schnell an den Luxus nicht mehr an Lüftung denken zu müssen. Aufgaben die man nicht tun muss , vergisst man schnell.

Folgende Grundsätze gelten für den Bau von Passivhäusern:

Guter Wärmeschutz und Kompaktheit der Gebäudehülle.
Alle Bauteile der Außenhülle des Hauses werden mindestens :auf einen U-Wert kleiner als 0,15 W(m²K) gedämmt Südorientierung und Verschattungsfreiheit: Passive Solarenergienutzung ist ein wesentlich Faktor für das Passivhaus.

Superverglasung und Superfensterrahmen:
Die Fenster (Verglasung und Fensterrahmen) so einen Uw-Wert von 0,80 nicht überschreiten, bei g Werten um über 50%.

Luftdichtigkeit des Gebäudes:
Für jedes Passivhaus wird ein individuelles Luftdichtigkeitskonzept erstellt. Ein Balazs Passivhaus bietet noch mehr Vorteile: Immer frische Luft durch raffinierte Luftaustauschsysteme, keine Kältestrahlung durch perfekte Isolation und so gut wie kein Wartungsaufwand.

Und das alles ist bezahlbar:
Selbst bei gleichbleibenden Energiepreisen kommt ein Balazs Passivhaus, langfristig gesehen, nicht teurer, als ein Haus mit konventioneller Heizung. Unter Einbeziehung von Förderprogrammen z.B von der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) mit zinsgünstigen Krediten ist ein Balazs Passivhaus mehr als eine Alternative.

Das USP beim Balazs Magnum Board Passivhaus.

Egal welche Energieklasse Ihr Haus mal haben soll, das Grundbausystem ( Magnum Board ) bleibt immer das gleiche. Wir verstärken nur die Gebäudehüllen Dämmung und verändern die Haustechnik.

Während Holzrahmenbau und Mauerwerksbau Konstruktionen im Wand und Dachbereich für Passivhausbauweisen recht kuriose Detaillösungen aufzeigen, bleiben Magnum-Board Wände und Dächer so wie sie auch in jedem Standart Haus von Balazs geliefert werden.

Die Wärmebrückenfreien Detail Ausbildungen des Magnum Board Bausystems sind geradezu prädestiniert für den Energieeffizienten Wohnungsbau.

Balazs Komforthäuser sind als EnEV Standarthäuser sowie KFW Förderungshäuser über Passivhäuser bis hin zum Energieplushaus die geniale Lösung für clevere Baufamilien.

BEIDES ZUGLEICH: BAUKOSTEN UND ENERGIE SPAREN

Chancen zur Versöhnung von Ökonomie und Ökologie

Es gibt im Wohnungsbau wohl keine Frage zum energieeffizienten Haus, die so häufig und unausweichlich gestellt wird, wie diese.

„Rechnet sich der ganze Mehraufwand?"

Übliche Wirtschaftlichkeitsberechnungen kranken daran, dass nicht hinterfragt wird, ob das jeweilig zu optimierende Bauteil bzw. seine flächenmäßige Ausdehnung oder das betreffende Bau- oder Haustechnikelement tatsächlich notwendig ist. Dieser Beitrag zeigt im Großen und Kleinen, wie gute Planung beides erreicht: Reduzierung der Baukosten und Senkung der Verbrauchskosten. Zwei Fliegen auf einen Streich

Deutschland ist sicherlich kein Eldorado des kostengünstigen Bauens. Ein Blick über den nationalen Gartenzaun zu unseren europäischen Nachbarn, aber auch die hiesigen Modellprojekte zum rationellen Bauen zeigen, dass Baukosteneinsparungen im zweistelligen Prozentbereich ohne Verzicht auf die heute üblichen Wohnansprüche erreichbar sind.

Demgegenüber nehmen sich die Mehrkosten zur Verbesserung der Energieeffizienz eher bescheiden aus. Lässt man sich darauf ein, die bekannten Kosten sparenden Maßnahmen ernsthaft in Erwägung zu ziehen, fällt bei näherer Betrachtung auf, dass einige von ihnen gleichzeitig die späteren Verbrauchskosten senken. Und das ist doch genau das, was wir brauchen: Energiesparmaßnahmen mit „negativen" Investitionskosten!

Kompakt planen - kostengünstig bauen

Die kompakte Bauform steht in doppelter Hinsicht an der Spitze der Maßnahmenliste. Denn sowohl bei der Höhe der möglichen Baukosteneinsparungen als auch bei den erzielbaren Heizenergieeinsparungen ist dies ein sehr bedeutsamer Faktor. Die Gebäudehüllen sind i. d. R. die teuersten Bauteile. Deshalb ist jeder Quadratmeter, der durch eine kompakte Bauform einzusparen ist, doppelt vorteilhaft. Es sinken die Baukosten und die Wärme abgebende Fläche und damit der Heizenergiebedarf.

Die Spielräume für die Verkleinerung der Hüllfläche bei gleichem Wohnflächenangebot werden oft unterschätzt. Schon Untersuchungen der 1990er-Jahre zeigten, dass auch beim vergleichsweise ungünstigen Einfamilienhaus durch einen eher quadratischen Grundriss und eine günstige Dachform Baukosten im mehrstelligen Bereich eingespart und gleichzeitig der jährliche Heizenergieverbrauch gesenkt werden kann.

Die ideale Grundrissform, um ein Gebäude mit möglichst wenig Wärme abgebender Oberfläche zu konstruieren, wäre ein Kreis oder ein Vieleck. Bei diesen Sonderformen steigen allerdings durch komplizierte Details die Baukosten. Von den rechteckigen Grundrissen ist eine möglichst quadratische Form bau- und kostentechnisch am günstigsten. Vor- und Rücksprünge in der Fassade können sich ebenfalls doppelt ungünstig auswirken - müssen aber nicht. Werden Einschnitte an den Seiten des Baukörpers vorgenommen (z. B. für Loggien, einspringende Eingänge, Freisitze etc.), kann sich die Umrisslänge drastisch erhöhen.

Die kompakte Bauweise ist optimal für die Realisierung von Passivhäusern und damit auch besonders budgetfreundlich. Wenn Einschnitte an den Gebäudeecken vorgenommen werden und die dabei verlorene Wohnfläche an den Seiten geschickt angesetzt wird, hält sich die Vergrößerung der Gebäudehüllfläche in Grenzen.

Merke:

Jeder Meter Umrisslänge mehr vergrößert die Hüllfläche bei einem zweigeschossigen Gebäude um ca. 5 m2. Gleiches gilt in der Vertikalen: Große Raumhöhen und großvolumige Entrees sind die falsche Botschaft für ein Effizienzhaus. Gebäudehüllen mit wenig Vor- und Rücksprüngen in den Fassaden und den Dachlandschaften sparen zusätzlich Kosten, weil die laufenden Meter Anschlüsse, die an jeder Kante mit allen Bauteilschichten herzustellen sind, stets Kosten treibend sind.

Optimierte Wohnungsgrundrisse

Als A und 0 des Kosten sparenden Bauens gelten optimierte Wohnungsgrundrisse, die das gewünschte Raumprogramm mit geringem Flächenverbrauch realisieren. Gelingt es z. B. durch Verringerung von Verkehrs- und Konstruktionsflächen, den üblichen Wohnflächenbedarf für einen 4-Personen-Haushalt (ca. 140 m2) um 10 % zu senken, führt das bei einem Passivhaus schon zu Baukosteneinsparungen von deutlich über 5 000 €.

Durch die verkleinerte Hüllfläche sinkt der absolute Heizenergieverbrauch deutlich. Leider fällt dieser Spareffekt bei der heute üblichen energetischen Bewertung in kWh/m2 Wohnfläche meist nicht auf.

Im Gegenteil:
Kleinere Gebäude haben es prinzipiell schwerer, günstige Energiekennwerte zu erreichen. Der Nutzer allerdings bezahlt hinterher nicht Energiekosten pro m2, sondern absolute Gas-, Öl- oder Holzmengen. Deshalb sollte der Energieberater immer auch den Gesamtverbrauch im Blick haben und nicht nur auf flächenbezogene Kennwerte schauen.

Vorfertigung: billiger und besser

Große Kosten senkende Rationalisierungseffekte können im Holzbau durch die Entwicklung von Bausystemen und damit oft einhergehend mit einer verstärkten Vorfertigung erzielt werden. Hieraus lassen sich nicht unmittelbar Energieeinsparungen ableiten, aber erfahrungsgemäß ist unter wettergeschützten und besser organisierbaren Werkstattbedingungen die Verarbeitungsqualität höher.
Darüber hinaus bieten Bausysteme am ehesten die Chance, systematisch wärmetechnische Details zu optimieren und in der Qualitätssicherung zu überprüfen.

Jedes Anschlussdetail, das z. B. mittels zweidimensionaler Wärmebrückenanalyse verbessert wurde, birgt auch die Chance, Arbeitsabläufe wirtschaftlich zu optimieren.

Systementwicklung und Vorfertigung

Wer die Tragwerksplanung im eigenen Betrieb mit der Konstruktionsplanung verbindet, kann in der Regel eine ganze Menge Bauholzverbrauch einsparen gegenüber den Berechnungen „gewöhnlicher" Statiker. Nebenbei reduzieren verringerte Holzanteile auch die Wärmeverluste im Regelquerschnitt.

Der Fensterrahmen bildet angesichts der heutigen Qualität der Verglasungen meist einen wärmetechnischen Schwachpunkt. Eine Senkung des Rahmenanteils, z. B. durch mehr Festverglasung und großflächigere Teilung, führt gleichzeitig zur Verbesserung des U-Wertes und zu einer Reduzierung der Fensterbaukosten - Letzteres gilt insbesondere bei den teuren Passivhaus-Rahmen. Überdies wird diese Gestaltungsstrategie durch erhöhte solare Gewinne belohnt.

Fenster sind bei allen Baustandards die teuersten Außenbauteile. Deshalb sollte mit den heutigen technischen Möglichkeiten großflächiger Glasfassaden äußerst behutsam umgegangen werden, wenn Kostengrenzen ernsthaft wichtig sind.

Energetisch haben nur unverschattete Südfenster die Chance, einen besseren äquivalenten U-Wert (inkl. Solargewinne) zu erreichen, als die Wand, die sie ersetzen. An der Nordseite sowieso, aber auch bei Ost- und Westorientierungen bedeuten Fenstergrößen, die über das übliche Maß für ein gutes Tageslichtangebot hinausgehen, zweierlei: mehr Baukosten und mehr Wärmeverlust.

Bei herkömmlicher Zweifachverglasung würde das auch für die Südseite gelten. Erst durch den Einsatz von Passivhausfenstern entstehen neue Freiheiten zur Verbesserung der Wärmebilanz durch Steigerung des Fensteranteils.

Aber diese wollen erst mal finanziert sein.

Nicht zuletzt sollte stets bedacht werden, ab wann der Zusatzaufwand einer außen liegenden Verschattung auf die Tagesordnung der Budgetberatungen kommt.

Doppelt sparen bei der Heizung:

Im haustechnischen Bereich schlummern erhebliche Energiesparpotenziale. Dazu gehören nicht zuletzt die „heimlichen Verlustquellen", die oft unterschätzten

Leitungsverluste im Wohnbereich.

Innen verlegte Verteilungsleitungen der Heizung führen zu unkontrollierter Wärmeabgabe, die in energieeffizienten Wohneinheiten des Öfteren den aktuellen Gesamtbedarf übersteigen und damit ungewollt überhöhte Raumtemperaturen erzeugen.
Warmwasserleitungen haben den praktisch gleichen Effekt; darüber hinaus ist außerhalb der Heizzeit ihre Abwärme nicht nutzbar oder sogar unerwünscht. Dies alles lässt sich reduzieren durch zusätzlichen Aufwand, z. B. Rohrdämmung, Zeitsteuerung für Warm Wasser-Zirkulation und optimierte Heizungsregelung. Beherzigt man allerdings von vorneherein die Grundprinzipien Kosten sparender Haustechnikplanung, wird die gänzliche Beseitigung von unnötigen Verlusten gleich mitgeliefert.

Dazu zählt in erster Linie eine Grundrissplanung, die Räume mit hohem Installationsbedarf (Bäder /WC` s /Küche/ Hauswirtschaftsraum) nah beieinander hält.

Im horizontalen wie im vertikalen Schnitt.

Kurze Warmwassernetze haben weniger Verluste und können eine verlustreiche Zirkulationsleitung und eine Strom fressende Pumpe überflüssig machen. Die kompakte Anordnung von Feuchträumen reduziert gleichzeitig die Baukosten für eine Lüftungsanlage und den Strombedarf des Ventilators.

Fußbodenheizung: teuer und überflüssig

Für viele Bauherren (auch ihre Architekten) gilt eine Fußbodenheizung als das A & 0 einer komfortablen Raumheizung - auch im Passivhaus. Für die Perspektive „Nie mehr kalte Füße" ist mancher gerne bereit, ein paar tausend Euro mehr auszugeben. Aber warum, wenn dies gar nicht nötig ist? Ein hoch wärmegedämmter Fußboden (auch bei einem nicht unterkellerten Gebäude) hat Oberflächentemperaturen, die ganz nahe bei der Raumlufttemperatur liegen. Wenn luftdicht gebaut wird, gibt es auch keinen „Kaltluftsee" mehr, der oft der wahre Grund für das Empfinden von „Fußkälte" ist.

Meist wird nicht bedacht (und auch in den Energiebilanzrechnungen nicht berücksichtigt), dass Flächenheizungen an Außenbauteilen je nach Heizwassertemperatur einen deutlich erhöhten Wärmeverlust zur Folge haben. Dies wird durch die üblichen Dämmplatten, auf denen die Rohre von Fußbodenheizungen montiert werden, bei weitem nicht ausgeglichen. Nebenbei: Ein Holzdielenboden ist bekanntermaßen immer „warm", auch wenn man barfuß läuft.

Fazit: Weniger ist mehr

Diese Aufzählung von Maßnahmen, die gleichzeitig Bau- und Energiekosten senken, erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer konsequent rationell und energiebewusst baut, wird diese Liste um eine Reihe eigener Vorschläge ergänzen können. Bei einigen dieser Vorschläge wird sicher mancher Leser sagen: „Das machen wir ja sowieso schon." Ja bestens! Dann sind wir also schon gemeinsam an dem Punkt, wo wir uns relativ entspannt um eine solide Finanzierung der verbleibenden Mehrkosten für die Erreichung des Passivhausstandards kümmern können.

Denn es ist klar:

Es gibt sie, die Mehrkosten für Mehrdämmung, bessere Fenster und die Komfortlüftung. Sie schrecken jedoch nicht mehr, wenn zuvor die Chancen Kosten senkender Planung bei Entwurf und Konstruktion genutzt wurden.

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